01. Oktober 1987 | Tempo | Filmkritiken, Rezension | Die Unbestechlichen

Regie: Brian de Palma. Mit Kevin Costner, Sean Connery, Robert de Niro, C. M. Smith

Vorhang auf, die Show beginnt. Von oben, von der Decke, blickt die Kamera hinab auf einen Friseurstuhl. Das Gesicht des Kunden ist verdeckt. Handtuch weg – mit Halbglatze grinst uns schmierig de Niro entgegen. Was für ein Auftritt. In MISSION hat er Jesus gespielt, in ANGEL HEART den Teufel, jetzt mimt er AI Capone und zeigt, was er kann. Darin gleicht er Brian de Palma, der das auch gerne macht. Und gemeinsam lassen sie so richtig die Sau raus. Gewagte Schwenks und riskante Fahrten, erlesene Gesten und gekonnte Mimik. Chicago 1930 als Gala der Könner. Der Prohibitionskrieg tobt, das Blut spritzt, nirgends ist man sicher. AI Capone schmiert alle – außer den Unbestechlichen. Eliot Ness und seine Mannen räumen gründlich auf, um jeden Preis. Killen ist Kunst: Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen wäre rein zufällig.

(Ab 15. Oktober)

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