01. Januar 1988 | Tempo | Filmkritiken, Rezension | Die Nacht hat viele Augen

Regie: John Badham. Mit Richard Dreyfuss, Emilio Estevez, Madeleine Stowe, Aidan Quinn

Die Geschichte ist einfach: Die Polizisten Chris (Richard Dreyfuss) und Bill (Emilio Estevez) müssen während der Nachtschicht die Freundin eines Ausbrechers observieren, in der Hoffnung, ihn bei ihr zu schnappen. Ein todlangweiliger Job. Etwas aufregender wird die Arbeit, als sich Chris in die Frau verliebt. Und zur kompletten Katastrophe artet die Sache aus, weil er bei ihr auch noch landet. In der Verkleidung des Mannes von der Störungsstelle knüpft er zarte Liebesbande, während Bill hungrig und frierend im Haus gegenüber sitzt und durchs Fernohr in die Röhre guckt. Wir lachen uns tot und merken gar nicht, daß wir selber dasitzen wie Bill – im Dunkeln -, während auf der anderen Straßenseite das Leben und die Liebe toben. So gut haben wir uns über die eigene Frustration schon lange nicht mehr amüsiert.

(Ab 21. Januar)

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