26. Februar 1996 | Süddeutsche Zeitung | Rezension, Videoclip-Kritik | Too Hot

Kultur Spezial: Too Hot das neue Video von Coolio

Von diesem Photo darf man sich nicht täuschen lassen – es schmeichelt dem Herrn in der Mitte doch sehr. Bei näherem Hinsehen hat er nämlich eine Frisur, die so aussieht, als wäre ihm seine Sojabohnenzucht verbrannt. Tja, da kann man nur sagen: „Darling, was ist mit deinem Haar passiert, es ist ja wieder so coolio!” Vermutlich war die Sonne too hot, und er hat wieder vergessen, zu gießen. Schließlich geht es in diesem Clip auch darum, daß es nicht nur in der Hölle zu heiß ist. An allem möglichen kann man sich die Finger verbrennen, vor allem an den Frauen und an unsafe sex. Und damit man eine rechte Vorstellung bekommt, was einem so blüht, wenn man mit einem davon in Berührung kommt, sieht man immer wieder Männer zu Staub zerfallen. Es gibt Jungs, heißt es, denen geht es schon so, wenn sie ein Mädchen nur sehen. Der Rat kann da nur heißen: Laßt es doch mal etwas coolio angehen.

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