20. Oktober 1997 | Süddeutsche Zeitung | Rezension, Videoclip-Kritik | M.O.R.

Kultur: M.O.R. das Video von Blur

Was heißt denn das nun wieder? Monsters Of Rock? Musiker Ohne Rhythmus? Wahrscheinlich kommt’s im Text vor, aber den versteht halt wieder kein Schwein. Letztlich ist es auch wurscht, denn so ist das halt bei Kunscht. Die Idee, den Clip wie die Folge einer Fernsehserie zu inszenieren, ist nicht neu, aber im Zweifelsfall hübscher als die üblichen Brüllaffen, die im blaurotgrünen Scheinwerferlicht um leicht bekleidete Damen herumstreichen. Und Blur ist richtig flott. Überfall, Flucht mit einem Kran auf das Verdeck eines Lasters, von dort mit Motorrädern weiter, und die Bullen immer hinterher. Eine Verfolgungsjagd zu Wasser, zu Lande und zur Luft – davon macht man hierzulande vermutlich drei volle Spielfilme.

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