Der Gewinner 2013

Haßfurt – Er spricht fränkisch und auch das nur ganz leise.

Die Stimme: kein Murmeln, sondern ein drängendes Verstummenwollen. Am Telefon erstirbt sie fast, wenn er das Treffen höflich absagt, zu dem er sich sechs Tage zuvor noch hat überreden lassen. Nein, er will doch nicht, er kann nicht, nein, nein. „Vor zwei Jahren hätten Sie kommen müssen, jetzt ist es zu spät!“

Der Kopf, sagt er, mein Kopf, das Gedächtnis! Die geläufigsten Namen fielen ihm nicht mehr ein. Wie soll er da präzise formulieren? Gleichzeitig entschuldigt er sich ausführlich dafür, dass er absagen muss. Es geht leider nicht. Dann zieht er ebenso die Absage wieder zurück: „Also gut, wann kommen Sie?“

Im Regionalexpress von Würzburg nach Haßfurt rangeln sich übereinander ku-gelnde Berufsschüler, sie lassen sich auch durch strenge Halbtagsangestelltenblicke von Pendlern nicht bändigen. Die Hecken sind wieder grün, die Kirschen strecken sich, die Apfelbäume blühen, das Wasser glitzert; es ist wirklich Frühling. Auf dem Bahnhof in Haßfurt tummeln sich rüstige Rentnerpaare mit strammen Waden, auf dem Platz vor der Pfarrkirche St. Kilian schwärmen plastikbunt uniformierte Radfahrer übers Kopfsteinpflaster hinunter zum Main.

Immer noch mehr naturnahe Touristen fallen ein, und die Jungen hauen ab, so schnell sie nur Gas geben können. Das ist Franken: Guttenbergland, katholisches Land.

Hier in Haßfurt, zwischen den Bischofsstädten Würzburg und Bamberg, pocht das schwarze Herz der Finsternis, katholische Erblande seit 1300 Jahren. 13 424 Seelen zählt das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung in Haßfurt. Die schwärzeste dieser Seelen wohnt in einem bejahrten Einfamilienhaus neben einer Schule aus dem späten Betonzeitalter: Der 1924 katholisch getaufte Karlheinz Deschner ist der größte Feind der Kirche.

In Gestalt von Julius Döpfner, seinerseits getauft auf den Namen des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter, der einst die Juden aus der Stadt vertrieb und außerdem reichlich Hexen verbrennen ließ, exkommunizierte diese katholische Kirche 1952 Deschner, weil der sich unterstanden hatte, eine „Geschiedene“ zu heiraten.

Julius Döpfner war damals der zuständige Bischof von Würzburg, wurde Bischof von Berlin, dann Kardinal des Erzbistums München und Freising und der Vorgänger von Joseph Ratzinger. Deschner wurde Kirchenkritiker, der wütendste seit Savonarola, den die wahrhaft Gläubigen 1498 in Florenz auf dem Scheiterhaufen verbrannten.

Die Kirche wurde Deschners Schicksal, ihre angemaßte Größe, ihre verdrängten Verbrechen, der Massenmord im Dienst des Glaubens. Sie hat sich gelegentlich revanchiert, hat ihn vermittels ihrer Würdenträger als „Fanatiker“, als „verwirrt“ oder „traumatisiert“ entlarvt; den Rechtgläubigen gilt er als „Oberteufel“.

Der teuflische Deschner ist der sanftmütigste Mensch, den sich eine Kinderbibel malen könnte. Sogleich entschuldigt er sich für seine „kleinbürgerliche Wohnung“, die doch zugewachsen ist wie ein Gelehrtengehäus. Seine Frau bringt den Tee mit dem Besuchergebäck, er stellt seine Katzen vor. Die eine strolcht lauernd durchs Zimmer, die andere verdunkelt kurz das Fenster, als sie draußen in den niedrigen Baum klettert. Die Magnolie steht kurz davor, ihre Blüten abzuwerfen. Das schöne Franken geht nicht weg.

Deschner ist gebeugt und zart, fast durchscheinend. Er schaut einen mit diesen brennenden Augen an, als müsse er Schlimmstes befürchten. Hinter ihm eine eindrucksvolle Bücherwand, dabei die Klassiker noch von seinem Vater („er hat sie nicht gelesen“), vor allem aber die gesamte kritische Literatur der vergangenen sechzig Jahre. Kunstkalenderbilder lockern die durchgebogenen Regale nur wenig auf. Einträchtig grüßen Hans Henny Jahnn und der große Schimpfer Thomas Bernhard. In Schwarzweiß eine Grußkarte vom alten Erich Kästner: „Beste Grüße für die Deschner-Kirche.“

Die Deschner-Kirche will nichts wissen von der jüngsten Sentimentalisierung, der Justinbieberisierung des Papstes und der Verpoppung von Glaube und Ritus, von der Massenekstase, wenn aus dem Konklave ein neuer Pontifex hervorkommt, der die katholische Kirche in ein neues Zeitalter führen soll. „Meine Radikalität ist geistiger Art, die Radikalität der Kirche geht über Leichen“, behauptet ihr größter Feind.

Für die Kirche haben ihn fremde Götter verdorben, lauter deutschsprachige. Er las Schopenhauer und Nietzsche, holte später Kant nach und Lichtenberg undKraus, las, was er nur lesen konnte. Seit er mit zwölf oder dreizehn Jahren in einem längst vergessenen Buch die rhetorische Doppelung „Regen. Regen“ entdeckt und gemerkt hatte, dass ein Schriftsteller mehr konnte, als in geraden Sätzen zu berichten, war er Literat.

Das Abitur absolviert er ordentlich an einer Bamberger Klosterschule, dient dem Führer als Soldat, wird begeistert Fallschirmjäger und ist erst hinterher entsetzt über die nationalsozialistischen Verbrechen. Er studiert in Bamberg und Würzburg Literatur und Geschichte, aber traut sich nicht in die Uni. Vier Jahre lang hat er kein einziges Seminar besucht, aber unermüdlich gelesen. „Ich war scheu, ganz furchtbar scheu.“ 1950 wurde er dennoch promoviert, mit einer Arbeit über den Spätromantiker Nikolaus Lenau.

Eine Nervenkrise befällt ihn, als seine Mutter an Krebs stirbt. „Jahrelang konnte ich das Wort ‚Mutter‘ nicht aussprechen.“ Abend für Abend stand er an ihrem Grab; die Trauer hörte nicht auf. Dann schreibt er in sechs, sieben Tagen sein erstes Buch, „Die Nacht steht um mein Haus“. Es ist eine Eruption, ein Aufschrei, Manifest eines blutenden Gehirns, das Werk eines Genies ohne Welt. Die Kritiken sind nicht durchweg begeistert.

Nach der Promotion sucht er Arbeit zu finden, aber niemand will ihn haben. Der scheue Mann verlegt sich deshalb aufs Rei-sen, reist quer durch die frühe Bundesrepublik, spricht mit seiner leisen Stimme in Gemeindesälen und Schulen, referiert über Literatur, die neue, die alte, und wie sie jeweils zu beurteilen sei. 1957 erscheint dann das Buch, das Karlheinz Deschner schlagartig berühmt macht: „Kitsch, Konvention und Kunst“.

Die Zeit hungerte nach zeitvergessener Innerlichkeit, nach Seelentröstern in der Goethe-Nachfolge, aber Deschner wollte seine Mitbürger erziehen und aus ihrer Idyllensucht reißen. Er messerte Schön-Schreiber Hans Carossa, Werner Bergen-gruen oder Gerd Gaiser, und er feierte statt-dessen die Moderne, entdeckte Robert Musil, Hermann Broch und Hans Henny Jahnn. Hermann Hesses Gedichte nannte er „albern“, seinen vielgeliebten Roman „Narziss und Goldmund“ verhöhnte er als „Goldschnittsirup“.

Später zwiebelte er die Kulturträger der Bundesrepublik, die Autoren der Gruppe 47: Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, er zwiebelte auch Hans Magnus Enzensberger. In den Beschreibungen des seinerzeit als modernitätskühn verdächtigten Max Frisch entdeckt er „etwas Kurorthaftes“. Noch 1988, als ihm der Arno-Schmidt-Preis verliehen wird, kann er es nicht lassen und muss am Namenspatron herumkritteln, der doch wie Deschner in den Fünfzigern einer der weniger Kulturoppositionellen war.

Ja, er habe hart geurteilt, „aber in der Regel richtig“. Und immer auf die Großen: „Das macht man, wenn man selber klein ist. Und ich hatte es bitter nötig.“ So erzog er eine Generation von Rebellen, von Schülern und Studenten, die sich gegen den verordneten Lehrstoff wandten und mit Deschners Stilkritik in der Hand an dem zweifelten, was ihnen da vorgesetzt wurde.

Das waren die Fünfziger, die frühen Sechziger, und Deschner jung, zu schönsten Hoffnungen berechtigend. Zum Teufel macht ihn erst die Beschäftigung mit der Geschichte. 1962 erscheint „Und abermals krähte der Hahn“, eine unfreundliche Bilanz der Kirchengeschichte. Buch um Buch setzt er sich mit der Ausbreitung des Glaubens auseinander, mit dem Einsatz von Feuer und Schwert, der Androhung der Hölle. „Was ist selbst die Hölle von Auschwitz neben der ewigen Hölle!“, geht der Furor mit ihm durch: „Was sind alle Endlösungen neben den Endlösungen Gottes!“ Wäre die Kirche noch so mächtig, wie er sie schildert, er überlebte seine Anklagen nicht.

Er will der Sache auf den Grund gehen. Wo kommt der christliche Wahn her, warum konnte er sich so lange halten? In einem Alter, in dem viele deutsche Lehrer mit Verweis auf die beruflichen Strapazen die vorzeitige Pensionierung durchgesetzt haben, beginnt Deschners größenwahnsinniges Unternehmen zu erscheinen: die „Kriminalgeschichte des Christentums“.

Der Vertrag war schon 1970 geschlossen worden, doch erst 1986 erscheint der erste Band. Bis dahin hatte Deschner gesammelt, exzerpiert, verworfen und sich wieder und wieder in die Kirchengeschichte hineingegraben, alles gelesen, was er nur finden konnte. Jetzt konnte er sich ins Blutgericht stürzen, noch einmal erzählen, wie die christliche Lehre sich aus wundersamen Mythen und seinerzeit kurrenten Mysterien zusammensetzte; wie Konstantin im Zeichen des Kreuzes siegte und dieses Kreuz sogleich verbreiten wollte im Römischen Reich; wie die Kirchenväter zwischen Recht- und Falschgläubigen unterschieden und die Ketzer für den Fortbestand der Kirche ebenso überlebensnotwendig wurden wie die regelmäßigen „bewaffneten Wallfahrten gen Jerusalem“, wie sein Freund Hans Wollschläger die Kreuzzüge genannt hatte.

Draußen in der Welt wird gerade die 40-Stunden-Woche erkämpft, die sich bald auf 37, auf 35 reduziert.

Deschner braucht wenigstens hundert Stunden. Jeden Tag, den der Herr werden lässt, steht er vor fünf auf und schreibt bis kurz vor Mitternacht, denn anders würde er seinem Thema nicht Herr. Aus dem Weltkrieg, in den er einmal begeistert zog, hat sich das Wort „Einzelkämpfer“ erhalten, aber er wird umsorgt von der Ehefrau, von seinen beiden Töchtern und einem kleinen, ergebenen Freundeskreis.

Nach mehr als 35 Jahren hat er die „Kriminalgeschichte“ jetzt im zehnten Band abschließen müssen und ist doch nur bis ins 18. Jahrhundert vorgedrungen. Er kann nicht mehr. In ein paar Wochen wird Deschner 89. Er ist erschöpft von der lebenslangen Fron am Schreibtisch, wo er im Blut gewatet ist, in dem Blut, das im Zeichen des Kreuzes mit solcher Hingabe vergossen wurde.

Er ist erschöpft, er scheint noch weiter zu schrumpfen auf seinem lindgrünen Sofa, einer Farbe, die es sonst nicht mehr gibt, die so gut ins Biedermeier des melancholischen Dichters Lenau passte. Deschner ist erschöpft, aber die Augen, die Augen sind noch da. Die Stimme ist leise, doch fleht sie um Aufmerksamkeit. (Eine Formulierung, die der Stilkritiker Deschner sofort geißeln würde.)

„Ich möchte das Werk zu einer der größten Anklagen machen, die je ein Mensch gegen die Geschichte des Menschen erhoben hat“, hat er seinem Verlag vor Jahrzehnten angekündigt, und doch muss er jetzt vor dem Alter kapitulieren. Seine „Kriminalgeschichte des Christentums“ ist womöglich nicht die größte Anklage, sondern die größte Wehklage in der deutschen Literatur seit den „Letzten Tagen der Menschheit“ von Karl Kraus, der seinem Weltkriegs-Drama die Versicherung voranstellte, dass die „unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, wirklich geschehen“ sind.

Wie ein gewaltiger Wiederkäuer hat Deschner die zugängliche Literatur vertilgt. Gefallen kann das niemand, und doch ist es Bluttat für Bluttat die reine Wahrheit. Zum Beispiel über den kroatischen Franziskaner Miroslav Filipovic, der 1942 das KZ Jasenovac leitete und sich rühmte, für den Tod von vierzigtausend Menschen gesorgt zu haben. „Einen zu töten, war strikt verboten, Tausende umzubringen, ein gottgefälliges Werk“, schreibt Deschner zum Schluss seiner unvollendeten „Kriminalgeschichte“. Und: „Das Ganze heißt nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.“

„Sie verzeihen es mir nie, dass sie so abscheulich sind, wie ich sie geschildert habe.“ Ein Zorn, den biblisch zu nennen, bei niemandem näher liegt, ließ ihn weiter und weiter schreiben nach der Maxime: „Ich denke, also bin ich kein Christ.“

In seiner Abrechnung ist er gnadenlos; da gibt es kein Vergeben und kein Verzeihen. „Es muss ein eigentümliches Vergnügen für die Menschen sein“, schreibt er, und man meint seine Stimme zu hören, „sich fort und fort verdummen, verkaufen, vernichten zu lassen: für das Vaterland, den Lebensraum, die Freiheit, für den Osten, den Westen.“

Der Zorn hat sich nicht gelegt, aber die Melancholie, die seine Bücher seit je durchzieht, ist immer stärker geworden: „Wer mit Mitleid geschlagen ist, ist doppelt geschlagen.“ Wenn er solche Sätze formuliert, bedächtig, vorsichtig, findet er manchmal nicht mehr an ihr Ende. Verstummt schaut er dann, die Augen auf den Besucher gerichtet, entschuldigt sich, weil er den Gedanken nicht ausführen kann. Schreibt er noch? Auf dem Tisch liegt ein Manuskript und wartet auf die Korrektur.

Vor allem wartet das Nichts. Deschner gibt es zu, dass es ihm graut vor dem, was kommt, vor dem Nichts.

Die Gefahr, dass er am Ende wie Voltaire auf dem Sterbebett doch noch bereut, ist gering. Zu groß ist sein Stolz, es der Kirche gezeigt zu haben. Alles hat er vorbereitet: Das Grab ist bestimmt, und dass es keine Blumen, keine Kränze, nur ganz wenige Trauergäste geben soll. Im Begräbnishaus J. Klein (seit 1958) in der Engelmeßstraße hinter der Pfarrkirche mit der Muttergottes von Tilman Riemenschneider wird mit der Schöpfungsszene aus Michelangelos Jüngstem Gericht für die Kremierung geworben. Wie für den eingefleischten Katholiken verbietet sich für Deschner der Gedanke, seinen Leib einäschern zu lassen: „Ich möchte wie meine Mutter von Würmern zerfetzt werden.“

Trotz seines bienenfleißigen Schreibens haben ihm seine Bücher nie genug Geld zum Leben eingebracht. 360 000 Mal hat sich die „Kriminalgeschichte“ verkauft, mit der Gesamtzahl seiner Bücher darf sich Deschner als Auflagenmillionär bezeichnen, und doch hat es nicht gereicht. Zu groß, zu weit gespannt und zu wenig auf die Erfordernisse des Literaturbetriebs war seine Arbeit ausgerichtet. Wahrscheinlich fürchtet er sich vor anderen Menschen, daher ist ihm Abschirmung wichtig. Er hat Freunde, die ihm helfen, richtige Millionäre wie den Unternehmer Herbert Steffen, der ihm eine monatliche Grundversorgung garantiert.

Und der neue Papst, der sich nach dem Hl. Franziskus nennt, der der Welt und ihren Reichtümern entsagte – ist das für ihn kein Grund zur Hoffnung?

Nein, nichts, gar nichts verspricht er sich von einem neuen Pontifikat, es ist doch die alte Kirche, die Una Sancta, die einzige alleinseligmachende. Mit Abscheu erinnert er sich der „Brunst“ – er sagt wirklich „Brunst“ –, mit der das Volk auf dem Petersplatz dem neuen Papst entgegenfieberte: „Als wenn das etwas ändern würde.“ Deschner zuckt nicht mal mit den Achseln, so kalt ist seine Verachtung. „Es ist völlig gleich, wer Papst ist. Sein Einfluss innerhalb der Kirche ist viel geringer, als er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.“

Es gibt einen Untergrund des Leidens bei diesem Mann. Ein Klavier steht vor dem Bücherregal, auf dem er jeden Tag gespielt hat, jeden Tag, „bis ein furchtbares Unglück das Haus traf.“

Er meint den Tod seines Sohnes Thomas, der 1984 starb. Nein, mehr will er dazu nicht sagen und hat es doch bereits getan. In seinen Aphorismen kommt auch Thomas Deschner vor: „Du und deine Bücher, sagte er. – Ich las in Büchern, während er zugrunde ging.“

Deschner hat in letzter Zeit viel Deschner gelesen, streng, wie sich das für ihn gehört, auch den eigenen Arbeiten gegenüber: „Ich war glücklich, wenn ich eine Stelle fand, mit der ich zufrieden sein konnte.“ Der Schriftsteller Hans Erich Nossack hat den Schriftsteller und Kritiker Deschner als „Wahrheitsfanatiker“ bezeichnet. Die Mitwelt gruselte es vor seinen strengen Urteilen, aber er hat die Nachkriegsliteratur vorangebracht wie kein Zweiter.

Unten im Rathaus probt eine HeavyMetallband, nebenan im Ratskeller wirbt ein Schwadroneur vor Wutbürgern für eine neue Partei. Der Wirt hat aus einer alten Zeitung ein paar besonnte Verse kopiert und hinter Glas konserviert: „Du Haßfurt, alte Stadt am Main,/Gott möge immer dich behüten./Er gab Dir Wohlfahrt und Gedeihn/Und Deinen Mauern Glück und Frieden.“

Na ja.

Neben Wohlfahrt und Gedeihn gab Gott seinem lieben Haßfurt auch Karlheinz Deschner. Was vielleicht kein Beitrag zum Frieden, aber bitter nötig war.

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03. Mai 2013 von tobias
Kategorien: Michael-Althen-Preis | Kommentare deaktiviert für Der Gewinner 2013