18. Juni 1999 | Süddeutsche Zeitung | Würdigungen | Charles Schumann & Michael Althen

100 Fragen an... Charles Schumann

So schnell wie möglich, denn wir haben nicht ewig Zeit

Autor: Moritz von Uslar

Seine Küche. Die ist nicht besonders groß. Der Fernseher läuft stumm. Natürlich sieht er gut aus, der Fernseher: schwarz und klein. Töpfe auf dem Herd, Zeitungen auf dem Tisch. Erst wollte er es nicht machen, das Interview, weil er „schon genug geredet hat“. Sagt er. Jetzt sitzt er liegend: Charles Schumanns Schlappen auf der Spüle. Socken trägt er keine. Graues Haar, braune Haut. Noch nie sah ein Mann in einer Küche so gut aus. Einfach: blendend. Er raucht – gerade nicht, aber sicher gleich wieder eine. Schaut weg, dann seine Fingernägel an. Null Zeitdruck. Eine easy Atmosphäre kündigt sich an. Was nicht ideal ist für diese Sorte Interview.

Charles Schumann: Auf geht’s! Ich möchte heute noch etwas anderes machen.
Aha. Easy Atmosphäre vorbei. Ideal.
1 SZ-Magazin: Daß du einfach „weiter“ sagst, wenn dich eine Frage langweilt…
Weiß ich, und wenn’s mich nervt, weißt ja, breche ich ab.
Also. Besser nicht abbrechen!
Ja, ja. Jetzt frag mal was.
Er schaut nicht hoch. Was er gut macht. Er kennt Schöneres, als Fragen zu beantworten. Davon ist auszugehen.
2 Du heißt echt Charles?
Karl!
Ruft er jetzt – laut, wie ein Fußballtrainer am Spielfeldrand. Spannung im ausgestreckten Schumann. Dann wieder locker, in sich hineingrinsend, seine Fingernägel im Blick.
Ich finde Karl einen supercoolen Namen.
3 Warum dann Charles?
So haben sie mich in Frankreich genannt.
In Frankreich. Wo man in fünf Fragen landen kann: jetzt schon in Frankreich!
Ich habe da zwei Semester Politik studiert. In Montpellier.
Sein Blick abgewandt. Zigarillo. Ganz einfach – was man ja denken könnte – wird es nicht. Der Mann redet einfach ungern. Das Blöde ist, daß ihm das gut steht: Schweigen.
4 Du kommst von weit her, stimmt’s?
Andersrum. Das Gefühl bleibt, daß ich weit weg möchte. Möglichst weit weg.
5 Wir duzen uns ja. Wen duzt du nicht?
Gäste grundsätzlich nicht. Sportkameraden immer gern. Ich brauche eigentlich den Abstand, den das Sie schafft.
6 Wird zuviel geduzt auf dieser Welt?
Aber hundertprozentig: ja.
7 Man möchte dich einfach duzen!
Weiß ich. Nehme ich als Schicksal, nehme ich als Herausforderung an.
Das war jetzt nett. Jetzt grinst er auch nett. Wie so ein nettes, gschamiges Hundetier.
8 Wann warst du das letzte Mal in Bunte ?
Ewigkeiten nicht mehr. Ruf die Bunte an.
9 Wann in der New York Times ?
Vier, fünf Monate ist das her. Die haben unser Buch American Bar besprochen.
10 Bist du prominent?
Quatsch. Geduldet.
11 Du wolltest nie prominent sein?
Nie! Schau her. Deshalb schaue ich doch immer ein bißchen grantig.
Grinsen. Das kann er auch! Wenn’s etwas zu verzeihen gäbe: jetzt verziehen.
12 Kannst du ausschließen, daß du ein Nachfahre des Komponisten bist?
Also: Ausgeschlossen.
13 Auch ausgeschlossen, daß Prince Charles ein Verwandter ist?
Den kenne ich nicht. Nur von Bildern.
14 Hattest du jemals einen Chef?
Ich habe mich selbst nie als Chef gesehen.
15 Nenne drei Berufe aus deinem Leben!
Ich war immer Gastronom. Eigentlich. Rumstudiert habe ich, wie jeder. Zwischendrin verschlug es mich, durchaus mit hoffnungsvollen Aussichten, ins Auswärtige Amt.
16 Was hat dein Vater gearbeitet?
Drei Berufe. Kaufmann, Bauer, Fischer. Wir hatten einen Hof.
17 Von welchem Traumberuf träumst du?
Unrealistisch, das habe ich immer gesagt: Platzwart. Wohnen auf dem Sportplatz. > Realistischer wäre ein altes, runtergekommenes Hotel, wo ich dann nachts arbeite.
18 Mal auf einer Plantage gearbeitet? Auf einem Dampfer, einem Segelboot?
Quatsch! Nein.
19 Bei der Fremdenlegion gewesen?
Das wird mein letzter Zufluchtsort.
20 Schon mal ein Pferd gestohlen?
Schon mal eins eingefangen. Ja. Das war da irgendwo. Lief da rum.
21 Wärst du gern Dirigent geworden? Konzertpianist?
Dirigent unbedingt! Ja klar! Dirigent mit Publikum. Pianist lieber ohne.
Beeindruckend: seine Stimme. Mit der kann er grollen. Sie klingt nach Tabak, gleichzeitig, sofern das möglich ist, nach Fitneß.
22 Welche Etüde aus Schumanns Album für die Jugend spielst du auf dem Klavier?
Gar keine. Ich bin gerade wieder bei Duke Ellingtons In a Sentimental Mood .
23 Schreibst du Tagebuch?
Nein. Was ich bedaure. Was hätte ich für einen Spaß an kleinen Eintragungen zum „Schumann’s“, die Tage rein, Nächte raus.
24 Gedichte?
Vergessen. Als Schüler vielleicht.
25 Was rauchst du da gerade?
Einen Zigarillo – damit der Kreislauf ein bißchen in Schwung kommt, verstehst du. Samuel Rey. Gibt’s in besseren Zigarrenläden, sechs Stück um die 15 Mark.
26 Was ist in deinen Haaren, Charles?
Blöde Frage. Billiges Öl! Die Firma wird hier nicht verraten, sonst ist das Zeug morgen ausverkauft.
Zauberhaft. So bitte weiterplaudern. Sein Zigarillo ist tot. Gemächliches In-den- Hosentaschen-Kramen, wohl nach Feuer. Seine Schlappen immer noch auf der Spüle. Charles, cooler Hund! Wieder easy Atmosphäre. Schnell zu Drinks und seinem Lokal, den Fragen, die alle interessieren.
27 Man nennt dich Deutschlands berühmtesten Barmann.
Ja. Und jetzt?
28 Kannst du Alkohol kontrollieren?
Kann niemand. Darin liegt das Vergnügen.
29 Bist du süchtig?
Nach Tabak und nach Koffein. Wäre traurig, wenn ich das nicht wäre in meinem Alter. Es ist ein trauriges Leben ohne Sucht.
30 Härteste Droge, die du kennst?
Die habe ich nicht ausprobiert.
31 Aus welchem Grund hast du dich das letzte Mal betrunken?
Liebeskummer? Sicher, war so. Heute machen wir das aber anders.
32 Was empfiehlst du gegen Kummer?
Keinen Alkohol. Das übliche Zeug reden, das dem Betroffenen dann doch nicht hilft.
33 Kann ein Bier dein Freund sein?
Ein Bier? Ist doch was Wunderbares.
34 Wird Bier unterschätzt?
Ja!
35 Wenn ich einen „Schnitt“ bestelle, dann bekomme ich was?
Bier. Einmal durchziehen mit dem Hahn.
36 Welches Gericht paßt zu Bier?
Fleischpflanzerl. Ein Leberkäs!
Den Leberkäs brüllt er laut durch seine Küche. Cool. Paßt irgendwie zu Leberkäs.
37 Was gehört in Fleischpflanzerl?
Kalbfleisch. Brot. Majoran. Für mich.
38 Welche Biersorte hast du zu Hause?
Budweiser!
Lautstärke! Er mag das Hinundherschalten zwischen leisem und brüll-lautem Sprechen. Dazwischen mag er es nicht. Jetzt wieder leise. Seine Tabak-Fitneß-Stimme schwingt.
Die Kästen trage ich selbst hoch.
39 Wie geht das, Alkohol genießen?
Geht pur. Das muß ich ehrlich sagen: In den seltensten Fällen geht das mit einem Cocktail. Portwein ist für mich pur. Whisky ist für mich pur. Ein Cognac, wenn man den mag. Leute, die pur Alkohol trinken, das sind für mich die wahren Kenner.
40 Wie schreibt man noch mal Whisky?
Schottisch: Whisky. Irisch und amerikanisch: Whiskey.
41 Welcher Drink ist eine Frau, welcher Drink ein Mann?
Klassisch: Champagner, Whisky. Sie im kurzen Schwarzen, er im Zweiteiler. Er führt.
42 Das Klarste, Wärmste, Schönste, das du je in einem Glas gesehen hast?
Portwein. Ein runder, ein ausgewogener.
43 Welche Bestellung flößt selbst dir noch Respekt ein?
Schweigen, wieder das gutaussehende. Zigarillo. Dieser Satz Fragen geht ihm auf die Nerven. Nervt’s ihn? Nervt das jetzt echt?
Keine. Okay, wenn einer an den Tresen tritt und genau weiß, was er will: einen Manhattan medium. Den bitte mit Canadian Whiskey, verstehst du, einem Teil Whiskey, einem Teil roten Wermut, einem Teil Cocktail- Wermut.
44 Warum gibt es das „Schumann’s“ nicht in Hamburg?
Weil es niemand macht.
45 Erkennst du einen Hamburger an der Tür?
Auf alle Fälle.
46 Mit welchem Getränk in der Hand macht sich ein Mann lächerlich?
Wenn du jetzt, so cool wie du aussiehst, ständig Piña Colada oder Swimmingpool bestellst, dann frage ich mich schon: Was ist eigentlich los mit dem Mann?
47 Die superwichtige, die abgeschmackte Frage: Wer kriegt einen Tisch?
Wir haben nur 16, vorn acht, hinten acht. Es sitzt, wer seit Jahren kommt.
48 Wie heißt der Tisch zwischen den Räumen?
Die Nische.
Okay, war eine spezielle Frage. Er: jetzt genervt. Es muß aber sein. Es muß sein.
49 Welche Musik, welches Licht sind ideal?
Gelbes, bierfarbenes Licht. Helles stört. Laute Musik ist keine. Jazz geht.
50 Können Tresen zu lang sein?
Wenn die Kellner dahinter Wettläufe veranstalten müssen, ja.
51 Singen ist im „Schumann’s“ verboten. Welche Sauerei wird gern gesehen?
Wenn die Leute sich lustvoll betrinken. Das macht mir Spaß. Zusehen, wie es langsam nach unten läuft.
52 Wenn einer kotzt?
Das kannst du ja keinen wegmachen lassen. Das ist deswegen Chefpflicht Nummer eins.
53 Wann schlägt deine „Schumann’s“- Stunde?
Wenn es nicht mein Lokal wäre, ich säß‘ am frühen Abend da und läse die Zeitung, auch mal eine rosafarbene. Glaserl Portwein dazu.
54 Welcher Gast würde dich aus Neugierde ins „Schumann’s“ treiben?
Überhaupt! Niemand!
Jetzt aber: seliges Grinsen! Befreiung! Na, Gott sei Dank. Man nimmt es ihm ab.
55 Komm schon! Bill Clinton gäbe einen aus!
Da würde ich nicht kommen.
56 Die berühmteste Berühmtheit, die jemals im „Schumann’s“ saß?
Mir wurscht, im Ernst. Den Bob De Niro habe ich auch verschlafen.
57 Stehen Lothar, Boris und der Waldi Hartmann am Tresen. Wer kriegt zuerst das Pils?
Du wirst lachen, aber der Waldi kommt nicht mehr. Wahrscheinlich hat ihn wieder irgend jemand geärgert.
58 Stehen Jeff Koons, Wolf Wondratschek, Bernd Eichinger am Tresen. Wer kriegt zuerst das Pils?
Das ist eine zu direkte Frage, da sind die doch gleich wieder beleidigt, die Jungs.
Jetzt dranbleiben! Speed halten! Er grinst!
59 Stehen da Helmut Markwort ( Focus ), F. J. Wagner ( BZ ), Giovanni di Lorenzo ( Tagesspiegel ), Michael Althen ( Süddeutsche ). Wer kriegt zuerst das Pils?
Die sitzen, die Jungs. Der Althen.
60 Jetzt setzt sich eine völlig absurde Runde in die Nische: Barbara Rudnik, Katja Flint, Babs Becker, Dianne Brill, Maria Furtwängler. Was bestellen die?
Mineralwasser. Das kriegen die auch.
61 Wo säße der Bundeskanzler?
Wo saß der Kanzler? Der saß, als er neu oder frisch verliebt war. Tisch drei vorn. Lafontaine früher immer auf eins.
62 Warum bleiben die Menschen nicht einfach zu Hause?
Weil nur Fernsehen nicht reicht. Weil der Mensch die Gesellschaft braucht.
63 Tun dir Menschen leid, die allein trinken?
Was heißt allein? Allein am Tisch? Überhaupt nicht. Die haben schon ihren Grund.
64 Können Angestellte Freunde sein?
Mitarbeiter. Doch. Ja.
65 Zähle blitzeschnell die Vornamen deiner Mitarbeiter auf!
Silvio, Tim, Ibe, Valdemar, Yasha, Eddi, Karl, der sich Karl nennt, obwohl er Sherane heißt, der Stefan, noch ein Stefan, momentan ein Jörg, der Roman.
66 Machst du Fingernägelkontrolle?
Es wäre manchmal notwendig. Auch bei mir.
67 Du würdest das buchstäbliche letzte Hemd für deine Boys geben, stimmt das?
Für einige, ja.
68 Bist du gut im Umarmen?
Sehr gut. Wenn’s einer braucht, dann merke ich das. Dann kriegt er das auch.
69 Auch gut im Kopfnuß-Geben?
Ganz gut. Ab ein Uhr nachts.
70 Darf man sich als „Schumann’s“-Gast auch privat bei dir Geld leihen?
Keine Witze, bitte. Es gibt immer wieder mal welche, die ein paar Mark brauchen. Die kriegen sie dann auch. Das Geld, das ich leihe, könnte ich auch gleich herschenken.
71 Was ist „Schickimicki“?
Den Micki hat der Hunter, der von der Abendzeitung , erfunden. Schätze ich.
Gleich durch mit den Bar-Fragen! Noch drei!
72 Ist das „Schumann’s“ Schickimicki?
Nein, eine Bar. Kommt. Trinkt. Liebe Leute! Bleibt’s doch alle, wie ihr seid.
73 Wie heißt die beste Bar auf Erden?
Das ist die, wo du dich am wohlsten fühlst.
74 Ist das „Schumann’s“ im Kern eine Männerkneipe?
Schön wär’s.
Aha! Lässig geantwortet.
75 Ist Bedienen leichter als sich Bedienen lassen?
Manchmal. Ich finde es schade, wenn es einer tut, aber nicht gern tut. Es ist auch Knochenarbeit: Gläser auf einen Tisch stellen.
76 Die Menschen bedienen, weil du die Menschen haßt?
Na, na! So schlimm ist es nicht.
Da liegt er, lässig ausgebreitet zwischen Stuhl und Spüle. Schaut weg. Als ginge ihn das hier nichts an, als ginge ihm sein Fleischpflanzerl-Rezept durch den Kopf. Frauen – müssen sich doch um den reißen. Jetzt: die knallharten Liebesfragen! Das kommt jetzt.
77 Tuscheln Frauen über dich?
Sowieso. Scheißkerl! Angeber!
78 Dein bösestes Wort für Frauen?
Das möchte ich nicht aussprechen müssen.
79 Dein schönstes Wort?
Da bleibt mir der Mund offen.
80 Kennst du ein erträgliches Verb für „Geschlechtsverkehr haben“?
Da gibt es ja leider kaum schöne.
81 Was ist dir wichtiger, ein schöner Busen oder ein schöner Popo?
Ganz schwer zu beantworten. Der Popo.
82 Schöne Augen oder ein schöner Mund?
Der Mund. Den mag ich vollbusig.
83 Könntest du eine Frau mit kleinem oder mittelgroßem Busen lieben?
Klar.
Jetzt lacht er. Kleines, kleines Lachen. Hehe. Macht das Spaß.
84 Darf eine Frau deine Unterhosen tragen?
Sowieso. Jetzt willst du wissen, wie die aussehen. Weiß. Ich trage die weißen Boxershorts von Brooks Brothers.
85 Gibt es diese Frau gerade?
Nein!
Das schnauzt er natürlich wieder raus. Schnauzlaut. Man glaubt es kaum, aber jetzt schaut er aus dem Fenster. Zigarillo rauchend. Schlappen auf der Spüle. Holla, kommt das cool.
86 Du siehst ja super aus.
Schon recht.
87 Noch alle Zähne drin?
Alle. Aber jede Menge Löcher.
88 Kannst du fechten?
Ich versuche beim Boxen zu fechten.
89 Wie oft die Nase gebrochen?
Nur einmal. Angeknackst.
90 Bist du lieber weiß oder grau?
Vor 15 Jahren wurde ich grau, da haben sie alle schon geglaubt, das wäre gefärbt. Also, ich freue mich auf Weiß.
91 Besitzt du einen weißen Smoking?
Auch keinen schwarzen. Auch keinen Frack.
92 Hast du eine Million auf dem Konto?
Das „Schumann’s“ ist der Wert. Das ist gleichzeitig nicht viel wert, weil der Betrieb namensbezogen ist.
93 Was kostet deine Rolex?
Das ist eine gebrauchte, weil ich die alten einfach lieber mag. 1500 Mark.
94 Aber um den Porsche bist du nicht herumgekommen?
Den darf jeder fahren. Das ist ja auch ein alter. Weißt was? Ich schenke ihn dir. Liegt bloß wieder bißchen viel Müll hintendrin.
95 Schönstes Kompliment von einer Frau?
Es gibt immer Leute, die sagen: Charles, also eigentlich hast du dich nicht verändert. Aber das stimmt halt nicht. Das weiß ich schon. Du weißt es, wenn du früh aufstehst und eine halbe Stunde brauchst, bis du dein Gesicht in Ordnung hast.
96 Schon mit genug Frauen geschlafen?
So ein Quatsch!
Easy Feeling. Ist das schön. Jetzt darf es ruhig easy zugehen.
97 Was bedeutet eigentlich „gut im Bett“?
Es kommt auf den Partner an. Es kommt auf die Performance an.
98 Kennst du einen besseren Schwur als „Bis der Tod euch scheidet“?
Ja. Bis ihr euch nicht mehr sehen könnt.
99 Sag schon, hängen dir die Menschen manchmal zum Hals raus?
Aber wie! Und wie!
Raus ist es! Ein traumhafter Charles-Schumann-Moment. Alles lächelt. Er hat die Arme verschränkt. Jetzt will er sich bald was zu essen machen. Die Vöglein zwitschern.
100 Deine Philosophie?
Philosophie! Brauchst noch was?
„Meinen Porsche? Den darf jeder fahren. Liegt bloß wieder zuviel Müll hintendrin.“

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