Textformen | Michael Althen | Seite 2

11. August 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | Mademoiselle Chambon

Liebe im Rückwärtsgang

MADEMOISELLE CHAMBON von Stéphane Brizé

Stéphane Brizé erzählt anmutig von der schüchternen Liebe zwischen einem Maurer und einer Lehrerin. Und von der Irritation und den Schmerzen, die von einem völlig anderen Leben ausgehen. Weiterlesen

02. Juni 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | The Messenger

Wenn der Tod vor der Tür steht

Kathryn Bigelows HURT LOCKER hat zwar den Oscar gewonnen, aber Oren Movermans THE MESSENGER ist der bewegendere Film über den Irak-Krieg

Dies ist einer der schonungslosesten Kriegsfilme, dabei hört und sieht man vom Krieg gar nichts. Keine Bilder von der Front, keine Verletzten oder Toten, noch nicht einmal Rückblenden. Was man … Weiterlesen

21. April 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | Vorsicht Sehnsucht

Nur Fliegen ist schöner

Alain Resnais lässt seiner Kinophantasie freien Lauf: VORSICHT SEHNSUCHT

Puzzle der Leidenschaft: Ein alter Mann verliebt sich in das Passbild einer jungen Frau – was daraus alles werden kann, zeigt Alain Resnais in einer großen Feierstunde über die Möglichkeiten der Kinobilder. Weiterlesen

07. April 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | A Single Man

Requiem für einen Verlorenen

Der Modemacher Tom Ford hat einen traumschönen Film nach dem Roman A SINGLE MAN von Christopher Isherwood gedreht - wie maßgeschneidert für Colin Firth

Das Schöne am Kino ist, dass manchmal schon die Art, wie jemand an seiner Zigarette zieht, genügt, um sich in einen Film zu verlieben. Oder wie einer einen Anzug trägt. … Weiterlesen

17. März 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | Green Zone

Männer ohne Mission

GREEN ZONE von Paul Greengrass

GREEN ZONE ist ein Kriegsfilm, der die Paranoia-Thriller der siebziger Jahre mit dem hyperkinetischen Stil der Gegenwart versöhnt. Kaum einer beherrscht das zurzeit so virtuos wie Regisseur Paul Greengrass. Weiterlesen

14. März 2010 | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | Literatur, Rezension | Place de l’Étoile

Heller Morgen

Phantasmagorien eines Nachgeborenen: "Place de l'Étoile", Patrick Modianos Romandebüt aus dem Jahr 1968, ist jetzt erstmals in deutscher Übersetzung erschienen

Die Namen von Straßen, Plätzen, Gebäuden sind bei Patrick Modiano immer mehr als nur Anhaltspunkte, um das Geschehen zu verorten – sie sind geradezu Teil einer Liturgie der Erinnerung, mit … Weiterlesen

12. März 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Filmkritiken, Rezension | Ein Prophet

Ganz Auge, ganz Ohr

Jacques Audiards großer Gefängnisfilm EIN PROPHET

UN PROPHÈTE hat genauso wie DAS WEISSE BAND bei den Oscars verloren, aber das zeigt nur, wie eng die Grenzen sind, innerhalb deren diese Preise vergeben werden. Denn wenn dort … Weiterlesen

28. Februar 2010 | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | Filmkritiken, Rezension | Jonas

Man muss absolut modern sein

Wie der Arzt Ottomar Domnick vor fünfzig Jahren versuchte, dem deutschen Kino auf die Sprünge zu helfen

Als 1957 die Berlinale zum ersten Mal im frisch eröffneten Zoo-Palast stattfand, der die Formensprache der Moderne in die West-Berliner City brachte, wurde die Bundesrepublik mit einem Wettbewerbsbeitrag vertreten, der … Weiterlesen

21. Februar 2010 | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | Filmkritiken, Rezension | Unter den Brücken

Ein Film desertiert

Warum Helmut Käutners Melodram von 1944 erst viel zu spät zum Glücksfall für das deutsche Kino wurde

Man könnte jetzt wieder anfangen, von der Szene mit der widerspenstigen Haarlocke zu erzählen, die Hannelore Schroth so lange in die Stirn fällt, bis ihr Gegenüber Carl Raddatz sich nicht … Weiterlesen

03. Februar 2010 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Fernsehen, Rezension | Belphégor oder Das Geheimnis des Louvre

Paris 1965 . . .

"Belphégor oder Das Geheimnis des Louvre"

Es beginnt immer mit derselben Einblendung „Paris 1965 . . .“, und weil das damals die Gegenwart war, wirkt es so, als müsse man sich ihrer versichern, ehe das, was … Weiterlesen