Essay | Michael Althen | Seite 2

02. März 1999 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Schauplätze im deutschen Kino

Der Standort der Dinge

Warum sehen im deutschen Kino eigentlich alle Städte gleich aus?

Das können die Amerikaner: Wenn ein Film in Paris spielen soll, dann sieht man erstmal den Eiffelturm. Wenn es um London geht, zeigt man Big Ben. Und wenn der Schauplatz … Weiterlesen

09. Februar 1999 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Elia Kazan

Das Arrangement

Nicht alle sind glücklich darüber, daß Hollywood Elia Kazan ehrt

Dies ist eine lange Geschichte. Sie beginnt im Jahr 1934 und wird wahrscheinlich auch dann noch nicht zu Ende sein, wenn Elia Kazan am 21. März von der Academy of … Weiterlesen

10. Oktober 1998 | Süddeutsche Zeitung | Essay, Leben | Baseball

Homerische Geschichten

Jenseits der Unterwelt: Warum Baseball mehr als nur ein Spiel ist

Amerikaner mögen es kurz und bündig. Wenn ein Wort mehr als fünf Buchstaben hat, dann erfinden sie eine Abkürzung. So wurde aus dem home run der homer. Wobei auf den … Weiterlesen

28. März 1998 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Kino und Wirklichkeit

Ein Käfig voller Narren

Zum Verwechseln ähnlich: Primary Colors und der Fall Clinton

Das Kino ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Immer häufiger wird es von der Wirklichkeit überholt. Dabei sollte es doch genau andersherum sein. Als 1979 der Film … Weiterlesen

12. Februar 1998 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Filme mit Überlänge

Neunzig Minuten - und kein Ende in Sicht

Früher dauerten Filme anderthalb Stunden – heute sind viele Produktionen doppelt so lang

Früher dauerte ein Film 90 Minuten – und das war auch gut so. Und wenn sie länger waren, dann bekamen sie dafür entweder Oscars oder schlechte Kritiken. Mittlerweile dauert jede … Weiterlesen

11. Februar 1998 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Deutscher Film

Die Ausgeblendeten

Wieso Veteranen des Neuen Deutschen Films so melancholisch auf all die Komödien blicken

Berlin, im Februar – Gina Lollobrigida kochte. Die Jury-Präsidentin mußte den Goldenen Bären, den Hauptpreis der Berliner Filmfestspiele, einem Regisseur überreichen, dessen Film gegen ihre Überzeugung ausgezeichnet wurde. Bei der … Weiterlesen

05. September 1997 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Paparazzi und Kino

Geraubte Blicke

Die Paparazzi und das Kino: "Reporters" und "La Dolce Vita", Mitchum und Marlene

Ein berühmtes Pariser Hotel; ein Star, der unerkannt bleiben will; eine Handvoll Photographen, die auf Autos und Motorrädern die Verfolgung aufnehmen. Die Jagd führt auch durch einen Tunnel, aber das … Weiterlesen

21. August 1997 | Süddeutsche Zeitung | Essay, Literatur | Filmlexika

Das Kino ist eine Scheibe

Können Filmlexika auf CD-ROM den Gang zum Regal ersparen?

Bevor wir uns auf die Zukunft stürzen, eins vorweg: Der Griff zum Buch ist immer noch schneller als der Zugriff auf irgendwelche Datenträger. Wen die lokale Amnesie hinterrücks befällt, der … Weiterlesen

24. Juli 1997 | Süddeutsche Zeitung | Essay, Leben | Kino und Fahrradfahren

Die Speichen und die Ketten des Erzählens

Der Rahmen hält die Spannung nicht immer aus: Wenn das Kino aufs Fahrrad steigt

Ullrich ist in gelb, Deutschland im Fieber – und was sagt das Kino dazu? Mit Sportarten hat es sich immer schon schwer getan – und doch der Versuchung, von deren … Weiterlesen

05. Juli 1997 | Süddeutsche Zeitung | Essay | Franzosen auf dem Filmfest München

Die rosarote Brille

Alles so schön bunt hier: Die Franzosen führen vor, wie breit ihre Farbpalette ist

Fünf Filme, fünf Regisseure, die außer ihrer Nationalität so gut wie nichts miteinander gemein haben: Berliner, Tavernier, Poirier, Harel, Godard. Wenn man so will, führen sie nur vor, wie breit … Weiterlesen