14. Juli 2000 | Süddeutsche Zeitung | München - Geheimnisse einer Stadt | Screening in Locarno

Geld und Liebe

Zehn deutsche Filme in Locarno

Autor: DPA

Drei deutsche Filme stehen im Hauptprogramm des 53. Internationalen Filmfestivals in Locarno, das vom 2. bis zum 12. August stattfindet. Wie die Export-Union des Deutschen Films am Mittwoch in München mitteilte, wurden „Manila” von Romuald Karmakar, „L’amour, l’argent, l’amour” von Philip Gröning und außer Konkurrenz „Crazy” von Hans-Christian Schmid ausgewählt. Die drei Regisseure waren in den vergangenen Jahren schon mit früheren Werken nach Locarno eingeladen worden. Gröning erhielt 1992 für seinen Film „Terroristen!” einen Bronzenen Leoparden.
Sieben deutsche Produktionen und Koproduktionen sind in den Nebensektionen des Festivals zu sehen, das sich in diesem Jahr vor allem jungen Talenten verschrieben hat. Im Video-Wettbewerb ist Karmakar zusätzlich mit seinem „Himmler-Projekt” vertreten. Außerdem sind dort zu sehen: „Om Namah Shivay” von Nina Hagen, „Für mich gab’s nur noch Fassbinder” von Rosa von Praunheim und die deutsch-französisch-österreichische Koproduktion „Convicts” von Harun Farocki. In der Sektion „Cinema del Presente” werden „Die Königin” von Werner Schroeter und die deutsch- schweizerische Koproduktion „Spiel mit dem Teufel” von Stefan Schwietert gezeigt. Für die „Woche der Kritik” wurde der Film „München – Geheimnisse einer Stadt” von Michael Althen und Dominik Graf eingeladen.

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